Black Perch

Black Perch

Architekt
Studio Sangath
Standort
Ahmedabad
Projektjahr
2018
Kategorie
Privathäuser
Bharath Ramamrutham
Produkt-Spezifikationsblatt

ElementMarkeProduct Name
structural steelTata Steel
sanitary wareDuravit
wall finishingAsian Paints
LED lightingCorvi
Air conditioningDaikin
water proofingFosroc

Produkt-Spezifikationsblatt
structural steel
nach Tata Steel
sanitary ware
nach Duravit
wall finishing
LED lighting
nach Corvi
Air conditioning
nach Daikin
water proofing
nach Fosroc

Black Perch

Studio Sangath als Architekten

Black Perch ist der Ausbau und die Renovierung eines 40 Jahre alten Bungalows in der engen Stadtstruktur von Ahmedabad, Indien. Es wurde direkt auf das bestehende, zweigeschossige Gebäude aufgesetzt und um ein großes Wohnzimmer mit Küchenzeile und ein Arbeitszimmer mit Gästezimmer erweitert.  Alle Räume blicken auf einen großen Innenhof mit offenem Himmel, der das bestehende Schrägdach absenkt. Neben der Aufstockung wurden die meisten Bereiche des alten Hauses, von der Eingangsveranda über das Wohnzimmer bis hin zu den Schlafzimmern, überarbeitet, um sie an die veränderten Bedürfnisse der Eigentümer anzupassen.

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Am Anfang des Projekts stand die Diskussion, ob es überhaupt möglich sei, das alte Einfamilienhaus zu erweitern und zu sanieren, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Das Haus füllte bereits den größten Teil der zulässigen Grundfläche des Grundstücks aus, und nur die Hälfte des Daches des zweigeschossigen Gebäudes war flach und leicht zu bebauen. Die meisten wohlhabenden Familien in Ahmedabad, die aus ihren alten Häusern herauswachsen, entscheiden sich für einen Abriss und einen Neubau oder ziehen in die schnell wachsenden Vororte, wo größere Grundstücke mehr Freiheit bieten. Glücklicherweise zog es die Familie vor, in ihrem Haus zu bleiben, in ihrer Nachbarschaft und in der Nähe ihrer Arbeit, indem sie den Raum des alten Gebäudes erweiterte und seine Lebensdauer verlängerte.

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Der Erweiterungsbau ist ein sauberer, schwarzer Kubus, der wie ein Außerirdischer auf dem alten Bauwerk thront, als wäre er vom Himmel gefallen, und sich nach allen Seiten bis zur Grundstücksgrenze vorschiebt, wobei er weit über die Eingangsseite des alten Hauses hinausragt. Hier, in den Kronen der umliegenden Bäume, fügt der Anbau mehr als nur Fläche hinzu: mehr Ausblicke, mehr Licht, mehr Luft und Brise. Alle vier Außenseiten des Kubus sind mit beweglichen Holzlamellen verkleidet, die es dem Nutzer ermöglichen, den Einfall von Sonnenlicht, die Aussicht von und auf die Umgebung und den Luftstrom durch die Räume zu regulieren. Nach oben hin gehört den Eigentümern nun visuell der bewaldete Schulhof auf der anderen Straßenseite.

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Um die Belastung des bestehenden Gebäudes so gering wie möglich zu halten, besteht der Anbau aus einer leichten Stahlrahmenkonstruktion, bei der keine Ziegel oder Mörtel verwendet wurden.  Alle geschlossenen Teile der Fassade sind Trockenbauwände, die gleichzeitig als Lagerraum dienen. Die großen Schiebetüren sind doppelt verglast, um den Wärmedurchgang zu verringern, und werden durch die umlaufende Anordnung schwarzer Lamellen zusätzlich vor der harten Sommersonne geschützt. Die Lamellengruppen sind miteinander verbunden und werden über eine Stange gesteuert, die gleichzeitig als Geländer dient. Die Lamellen bestehen aus gelbem Zedernholz, das nach dem Shou Sugi Ban, einer alten japanischen Technik zur Konservierung von Holz, durch Verkohlung mit Feuer geschwärzt wurde. Einmal verkohlt, widersteht das Holz weiteren Verbrennungen, Wasser, Sonne oder Schädlingen, ohne dass eine weitere Behandlung erforderlich ist. Die schwarzen Lamellen sind auch eine Hommage an die alten hölzernen Havelis in der Altstadt von Ahmedabad. Im Kontrast zu der schwarzen Fassade wurde für die Terrasse im Innenhof sowie für die Fußböden, Decken und Möbel im Innenbereich weiße Eiche verwendet.

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